Der Gelbe Zettel fällt bald weg

Zumindest zwei davon, werden Angestellte bei einer Krankschreibung ab dem nächsten Jahr nicht mehr erhalten.

Ursprünglich war bereits für Juli 2022 vorgesehen, dass Ärzte, bei einer Krankschreibung den Patienten nur noch ein Exemplar der Krankschreibung ausgedruckt auf Papier mitgeben. Das Exemplar sollte nicht für Arbeitgeber*innen oder die Krankenkasse sein, sondern nur zum Nachweis für den Patienten selbst. Doch daraus wird jetzt erst einmal nichts.

Ärzte starteten erst im Januar 2022

Bei einer Krankschreibung geben Ärzte erst seit Januar 2022 die Daten direkt an die Krankenkassen weiter. Zuvor gab es lediglich eine 3monatige Pilotphase, bei der sich nicht alle Ärzte beteiligten. Aber auch jetzt läuft noch nicht alles optimal. Die Daten werden teilweise noch nicht komplett elektronisch übermittelt und müssen noch von Hand bei den Krankenkassen übernommen werden.

Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen

Auf der Seite der Unternehmen sieht es nicht besser aus. Wäre bereits, wie ursprünglich geplant, im Juli die papierhafte Krankschreibung weggefallen, hätten Arbeitgeber*innen vor der Herausforderung gestanden, manuell bei den Krankenkassen nachfragen zu müssen, ob Mitarbeitende wirklich krank sind oder nur vorgeben, krank zu sein. Durch den fehlenden Ausdruck des Arztes, ist eine alleinige Prüfung durch Arbeitgeber*innen dann nicht mehr möglich.

77 Millionen Krankschreibungen pro Jahr

Der Grund für die Digitalisierung liegt dabei auf der Hand. Nach Schätzung des GKV (Spitzenverband Bund der Krankenkassen) werden pro Jahr über 308 Millionen Gelbe Zettel gedruckt! Eine unfassbare Menge an Papier, Druckertinte und nicht zuletzt Arbeitszeit die man durch digitale Prozesse reduzieren kann.

Mit im Boot, Zeiterfassungssysteme wie TimePunch

An dieser Stelle sieht der Bund Zeiterfassungssysteme wie TimePunch, in der Pflicht, die Schnittstelle für Unternehmen abzubilden. Nutzt ein Betrieb bereits eine Zeiterfassungslösung, dann sind in dieser zumeist alle relevanten Daten der Mitarbeitenden gespeichert. Was liegt also näher, als ein solches System dazu zu verwenden, um Krankmeldungen von Arbeitnehmer*innen zu prüfen. Betriebe sollen so wieder in die Lage versetzt werden, Krankmeldungen von Mitarbeitenden selbstständig und einfach überprüfen zu können. Wie vorher, aber alles digital und damit zukunftsfähig!

Mitarbeiter*innen melden sich krank

Zukünftig soll der Ablauf dabei so sein, dass sich Mitarbeitende nach einer Krankschreibung bei Ihrem Betrieb melden und mitteilen, wie lange sie krankgeschrieben sind. Arbeitgeber*innen erhalten dabei aber keine papierhafte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Das Personalbüro muss dann, über das verwendete Zeiterfassungssystem, die Krankmeldung übernehmen und eine Überprüfung bei den Krankenkassen, mit Hilfe des Zeiterfassungssystems, beantragen. Die für den Mitarbeitenden zuständige Krankenkasse bestätigt die Krankmeldung digital. Anschließend erhält der Betrieb die Bestätigung der Krankmeldung, vollständig automatisiert, über das genutzte Zeiterfassungssystem angezeigt.

Prozess stellt große Herausforderungen an Zeiterfassungssysteme

Aber anders als z.B. Abrechnungssysteme für Lohn -und Gehalt, übertragen Zeiterfassungssysteme aktuell noch keine Daten der Mitarbeiter*innen an Krankenkassen. Bisher waren solche Systeme nur Zulieferer, welche die Arbeitszeiten an die verwendeten Lohn -und Gehaltsabrechnungsprogramme wie DATEV und Lexware exportierten. Ab Januar 2023 sollen Zeiterfassungssysteme selbst, als Schnittstelle zwischen Unternehmen und Krankenkassen in Aktion treten. Auf Seiten der Zeiterfassungshersteller, wie der TimePunch KG, müssen daher diese Schnittstellen zuerst implementiert und getestet werden. Durch die Brisanz der Daten, werden von der GKV, sehr große Anforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit der Systeme gestellt.

Zusammenarbeit mit dem Spitzenverwand der Krankenkassen

Die TimePunch KG, arbeitet daher sehr eng mit der GKV zusammen, um die Qualität und Sicherheit der Schnittstelle zu gewährleisten. Dazu wird das Zeiterfassungssystem TimePunch in einem Qualifizierungsprozess, in Abstimmung mit der GKV, erweitert und anschließend einer Zertifizierung unterzogen. Nach Abschluss der Zertifizierung muss jedes Zeiterfassungssystem dann nochmals eine drei-monatigen Pilotphase durchlaufen. Erst nach dem erfolgreichen Abschluss dieser Pilotphase dürfen dann alle Kunden, die durch die Software bereitgestellte Schnittstelle zum Abruf der eAU (elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) nutzen.

2023 soll die elektronische Krankschreibung flächendeckend verpflichtend werden

Bei der Sitzung am 18. Februar 2022 hat der Deutsche Bundestag in der 2./3. Lesung die Verlängerung der Pilotphase und damit den Start am 1. Januar 2023 beschlossen. Bis dahin gibt es noch viel zu tun. Durch den hohen Implementierungs- und Zertifizierungsaufwand ist es sehr wahrscheinlich, dass vor allem Billiganbieter von Zeiterfassungssystemen den Aufwand der Umsetzung scheuen.

Fazit

Arbeitgeber*innen sollten sich daher schon frühzeitig nach einem Zeiterfassungssystem, wie TimePunch umsehen, das den Prozess der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung implementiert.

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Urlaubsanspruch für Angestellte

Wieviel Urlaub sieht das Bundesurlaubsgesetz vor? Wieviel Urlaub steht dem Angestellten zu, wenn er Mitten im Monat oder Jahr anfängt? Was passiert mit dem Urlaub bei einer Kündigung?

Fragen über Fragen, auf die man als Arbeitgeber eine Antwort haben sollte. Da das nicht immer so einfach ist, möchten wir Licht ins Dunkel bringen.

Mindesturlaub laut Bundesurlaubsgesetz

Unser Bundesurlaubsgesetz stammt in der aktuell gültigen Fassung aus dem Jahr 1963 – also noch aus dem letzten Jahrhundert. Damals war es noch üblich 6 Tage in der Woche zu arbeiten und nur einen Tag frei zu haben.

Daher stehen im Bundesurlaubsgesetz noch 24 Werktage Urlaub als Mindesturlaub festgeschrieben. Bei einer 6 Tage Woche sind das damit 4 Wochen Urlaub im Jahr. Als Werktag gilt demnach auch der Samstag.

Da die meisten Mitarbeitenden heute eine 5 Tage Woche haben, reduziert sich dementsprechend auch der Mindesturlaub. Er beträgt bei einer 5 Tage Woche nur noch 20 Tage Urlaub pro Jahr. Das ist zulässig, da 1963, als das Gesetz beschlossen wurde, die 6 Tage Woche Standard war.

Berechnung des Urlaubs bei Neueinstellungen

Im Unternehmen sollte zuerst einmal eine Regelung getroffen sein, wieviel Urlaubstage einem Mitarbeitenden zustehen. Dies muss mindestens der Mindesturlaub von 24, bzw. 20 Tagen bei einer 5-Tage Woche sein, ist aber nach oben hin offen. Ein Großteil der Betriebe rechnet hier sogar mit 30 Tagen Urlaub bei einer 5 Tage Woche. Dies entspricht 2,5 Tage pro Monat (30 Tage Urlaub geteilt durch 12 Monate). Selbstverständlich gibt es aber auch hier Abweichungen nach unten, sowie auch nach oben.

Fängt der/die Mitarbeiter*in im März im Betrieb an zu arbeiten, dann verbleiben noch bis Jahresende 10 volle Monate. Damit stehen ihm/ihr 2,5 Tage * 10 Monate = 25 Tage Urlaub im ersten Jahr zu. Bei einem Start Mitte März, sind es nur noch 9,5 Monate also 23,75 Tage oder gerundet 24 Tage Urlaub.

Dürfen Mitarbeitende alle Urlaubstage sofort nehmen?

Ein neuer Kollege möchte direkt nach seinem ersten Monat, drei Wochen Urlaub am Stück nehmen. Ist das zulässig? Nein, das ist es nicht. Neue Angestellte haben nach Arbeitsantritt im Unternehmen eine Wartezeit von 6 Monaten, bis ihnen der volle Urlaub zusteht.

In den ersten 6 Monaten, baut sich ihr Urlaubsanspruch auf. Im ersten Monat 2,5 Tage, im zweiten Monat 5 Tage usw. Erst nach 6 Monaten Wartezeit, haben Mitarbeitende Anspruch auf den gesamten Jahresurlaub.

Wie lang darf der Urlaub am Stück genommen werden?

Nicht selten kommt von Mitarbeitenden der Wunsch nach drei Wochen Urlaub. Menschlich ist dieser Wunsch absolut nachvollziehbar, den Betrieb stellt er aber teilweise vor große Herausforderungen.

Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber im Bundesurlaubsgesetz den Urlaubsanspruch für Angestellte auf 2-Wochen Urlaub am Stück begrenzt. Längere Urlaube sind nur bei gutem Willen der Geschäftsführung – also von Ihnen – möglich. Angestellte haben darauf aber keinen Anspruch.

Dürfen Sie einen Urlaubsantrag ablehnen?

Absolut, ja. Sie, als Arbeitgeber, können aus Sachgründen den Urlaubsantrag von Mitarbeitenden ablehnen.

Sie können beispielsweise den Urlaub ablehnen, wenn Ihnen in diesem Zeitraum zu viele Mitarbeiter*innen, durch gleichzeitigen Urlaub, ausfallen würden und Sie damit den Betrieb damit nicht mehr am Laufen halten könnten. Oder Ihr Unternehmen z.B. den Hauptumsatz an Weihnachten oder in der Feriensaison macht. In diesem Fall können Sie für diesen Zeitraum Urlaubssperren verhängen, damit genügend Mitarbeitende zur Verfügung stehen.

Ein/e Mitarbeiter*in wird im Urlaub krank. Wie ist die Regelung?

Wenn Mitarbeitende im Urlaub erkranken und dies glaubhaft, durch den Nachweis einer Krankschreibung, belegen können, gelten diese Tage nicht als Urlaub, sondern als Krankheit. Der Urlaubsanspruch verfällt damit nicht und Mitarbeitende können die so verlorenen Urlaubstage durch einen anderen Urlaub nachholen. Das eigenmächtige Anhängen der verlorenen Urlaubstage an den beantragen Urlaub ist dabei aber nicht zulässig.

Frei an Heiligabend oder Silvester?

Heiligabend und Silvester sind keine gesetzlichen Feiertage in Deutschland. Arbeitgeber können also von Ihren Angestellten verlangen, an diesen Tagen voll zu arbeiten, oder sich einen Tag Urlaub dafür einzuplanen.

Die meisten Arbeitgeber in Deutschland geben Ihren Angestellten aber auf freiwilliger Basis einen halben Tag frei. Mitarbeitende müssen daher meistens nur 1 Tag Urlaub für beide Festtage einplanen. Gute Zeiterfassungssysteme wie TimePunch unterstützen dies, indem die Software es ermöglicht, halbe Feiertage frei zu definieren.

Urlaubsanspruch bei Kündigung

Mitarbeitende die kündigen, oder gekündigt werden, haben Anspruch auf Erholungsurlaub. Dabei ist es aber entscheidend, ob die Kündigung in der ersten Jahreshälfte, also bis zum 30.06. erfolgt, oder danach. Bei einer Kündigung in der ersten Jahreshälfte, haben Mitarbeitende wiederum nur anteiligen Anspruch auf ihren Urlaub. Anteilig heißt auch hier, pro Monat 1/12 des vertraglich festgelegten Urlaubs. Erst ab dem 01.07. steht dem Mitarbeitenden der volle Jahresurlaub zu.

Aber aufgepasst, für Betriebe lohnt es sich eine „pro rata temporis“ Klausel in den Arbeitsvertrag aufzunehmen. Die Vertragsklausel könnte wie folgt lauten:

“Bei Ausscheiden in der zweiten Jahreshälfte wird der Urlaubsanspruch gezwölftelt, wobei die Kürzung allerdings nur insoweit erfolgt, als dadurch nicht der gesetzlich vorgeschriebene Mindesturlaub unterschritten wird.”

Sofern diese Klausel im Arbeitsvertrag enthalten ist, können Sie den Urlaubsanspruch auch bei Kündigung nach dem 01.07. anteilig berechnen, solange nicht der vorgeschriebene Mindesturlaub von 20 Tage, bzw. 24 Tagen bei einer 6 Tage Woche unterschritten wird.

Fazit

Urlaubsanspruch und Berechnung sind nicht immer einfach. Daher ist es gut, ein Zeiterfassungs-System wie TimePunch zu nutzen, damit Sie als Arbeitgeber immer den Überblick behalten.

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Immer Kummer mit der Rundung

Sie erinnern sich noch an den Artikel „Echtminuten vs Industrieminuten“? Da sah doch alles so einfach aus. Aber jetzt soll die Arbeitszeit den Kunden in Rechnung gestellt werden. Natürlich in Industrieminuten für die bessere Nachvollziehbarkeit – und plötzlich stimmt die Mathematik nicht mehr, oder doch?

Alles könnte so einfach sein

Im letzten Artikel „Echtminuten vs Industrieminuten“ wurde erklärt, wie einfach es ist, die Zeit in Industrieminuten umzurechnen. Mit dem Hintergrund, dass es damit einfach ist, Rechnungen, wie z.B. der Betrag für eine Leistung nachvollziehbar darstellen zu können.

Also schauen wir uns folgende Kundenrechnung an:

Auf den ersten Blick sieht alles stimmig aus.

Rechnet der Kunde aber nach, wird er feststellen, dass die einzelnen Zeiten mit dem Taschenrechner aufaddiert, andere Werte ergeben, als vermutet. So hatte er das sich sicher nicht vorgestellt.

Dauer und Preis stimmen nicht, wie kann das sein?

Hier macht uns die Mathematik einen Strich durch die Rechnung. Das Umrechnen von Echtminuten in Industrieminuten ist leider nicht ganz ohne Seiteneffekt. Teilweise entstehen dadurch Dezimalbrüche, die über die zwei angezeigten Stellen auf der Rechnung hinausgehen.

Solche „krummen“ Werte möchte kein Kunde auf der Rechnung sehen. Sie wären aber notwendig, um eine mathematisch genaue Nachberechnung auf der Rechnung zu erhalten.

Welche Lösungen gib es dafür?

Die Mathematik kann man nicht überlisten, aber man kann ihr ein Schnippchen schlagen. Hauptgrund für die Rundungsproblematik sind die krummen Dezimalwerte nach der Umrechnung.

Um diese zu vermeiden, dürfen nur Zeiten umgerechnet werden, die durch 3 Minuten (oder ein Vielfaches davon) teilbar sind. Hier ergeben sich nur max. 2 Nachkommastellen.

Für unsere Kundenrechnung bedeutet dies, dass wir die in Rechnung gestellte Zeit auf einen solchen  Wert runden müssen. Wir entscheiden uns für die Rundung von 6 Minuten.

Damit passt dann auch die Nachkalkulation, wenn Zeit und Betrag per Taschenrechner addiert werden.

Die Mathematik dahinter

Mathematisch ist es so, dass sich bei der Multiplikation von Dezimalbrüchen, die Anzahl der Nachkommastellen addieren.

Will man also mathematisch nicht über 2 Nachkommastellen kommen, was eine theoretische Rundungsungenauigkeit bedeuten würde, dann dürfen die Nachkommastellen der in Industrieminuten umgerechnet Zeit plus die Nachkommastellen im Stundensatz nicht größer sein als zwei.

Der Autohaus Trick

Wenn Sie das nächste Mal ein Auto zur Reparatur in die Werkstatt bringen, dann schauen Sie sich die Rechnung einmal genauer an: Autohäuser rechnen meistens in Zeiteinheiten von 6 Minuten ab.

Warum? Das wissen sie jetzt. Durch die Rundung auf 6 Minuten Zeiteinheiten, kann der Stundensatz ebenfalls eine Dezimalzahl mit einem Nachkomma aufweisen. Z.B. 79,90 €

Trotzdem passt auf der Rechnung dann alles, sodass der Kunde die Rechnung einfach nachvollziehen kann.

Und glauben Sie wirklich, die Werkstatt würde abrunden?

Unser Pro Tipp

In unserer Zeiterfassung TimePunch lassen sich die Rundungseinheiten, wie oben beschrieben, für auftragsbezogene Arbeiten einstellen.

So können ihre Mitarbeiter die Zeit minutengenau verbuchen. Aber auf der Rechnung, da stehen die gerundeten Werte ohne Rundungsfehler – so wie es sein muss.

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Werkstudenten und Hilfskräfte korrekt entlohnen

Mitarbeitende die nicht regelmäßig, sondern nur bei Bedarf, im Unternehmen arbeiten benötigen besondere Aufmerksamkeit bei der Lohnabrechnung. Ist Ihre Zeiterfassung korrekt konfiguriert ist, wird das aber zum Kinderspiel.

Wie werden Hilfskräfte korrekt angelegt?

Hilfskräfte arbeiten meist auf Stundenbasis. Um dies widerzuspiegeln, muss in TimePunch das Mitarbeiterprofil auf „Angestellt mit Stundenlohn“ umgestellt werden.

Als nächstes folgt die Einstellung des Arbeitszeitmodells. Da diese Mitarbeiter „dynamisch“ arbeiten, also keine feste Sollzeit haben, müssen die Sollzeiten entsprechend aus dem Arbeitszeitmodell gelöscht werden.

Das Ergebnis dieser Anpassung ist, dass die Arbeitskräfte keine festen Sollzeiten mehr haben. D.h. die Arbeitskräfte können auch mit ihren Überstunden durch Fernbleiben nicht ins Minus rutschen. Nur die reine Arbeitszeit wird gezählt.

Die Lohnzahlung bestimmt jetzt, wie mit den im Monat angehäuften Stunden umgegangen wird. Hier bietet TimePunch mehrere Möglichkeiten.

Mitarbeitenden werden alle gearbeiteten Stunden ausgezahlt

In diesem Fall wählen Sie einfach die Möglichkeit „ausgezahlt werden die Sollstunden im Arbeitszeitmodell“, um dem Mitarbeiter alle Stunden auszubezahlen.

Aber Vorsicht, diese Option dürfen Sie nicht bei 450,- € Kräften nutzen, da sie hier nicht sicherstellen können, dass der Mitarbeiter immer weniger Stunden arbeitet als ihm ausgezahlt werden dürfen. Im Zweifelsfall erhält er damit eine höhere Auszahlung als 450,- €

Mitarbeitenden erhalten einen festen Monatslohn

Wenn die Arbeitskräfte beispielsweise immer 450,- € ausgezahlt bekommen sollen, dann wählen Sie die Option „ausgezahlt wird eine feste Sollstundenzahl“.

Aber auch hier ist Vorsicht geboten, da Mitarbeitende, die immer zu wenig arbeiten, mit Ihrem Gleitzeitkonto schnell ins Minus rutschen können.

Mitarbeitenden erhalten einen festen Monatslohn (Saisonarbeiter!)

Diese Einstellung ist die ideale Option für 450,- € Kräfte und Saisonarbeiter. Arbeiten die Hilfskräfte mehr als die Sollzeit, dann werden die max. eingestellten Stunden ausgezahlt. Arbeiten sie zu wenig, dann wird ebenfalls eine feste Sollstundenzahl ausgezahlt, bis das Gleitzeitkonto zum vorgegebenen Wert aufgebraucht ist, z.B. 0 Stunden.

Diese Option ist besonders für Saisonarbeiter ideal, die in der Hauptsaison Stunden anhäufen, um in der Nebensaison von diesen Stunden ihren Lohn zu erhalten.

Mitarbeitenden erhalten alle Stunden bis zur maximalen Auszahlung

Mit dieser Einstellung erhalten die Mitarbeitenden immer alle Arbeitsstunden bis zu einer maximalen Stundenzahl ausgezahlt. So kann sichergestellt werden, dass die Arbeitskräfte einen max. Auszahlungsbetrag nicht überschreiten.

Prüfen Sie dennoch von Zeit zu Zeit, wie viele Stunden die Mitarbeitenden auf ihrem Gleitzeitkonto angehäuft haben. Da hier immer nur bis zur max. Sollstundenzahl ausgezahlt wird, können Arbeitskräfte die dauerhaft mehr Stunden arbeiten, leicht zu viele Stunden auf ihrem Gleitzeitkonto anhäufen.

Lohnfortzahlung bei Urlaub, Krankheit und Feiertagen

Im Regelfall erhalten Hilfskräften und Werkstunden bei Urlaub, Krankheit und Feiertagen einen durchschnittlichen Lohn ausgezahlt. Dieser richtet sich normalerweise am durchschnittlichen Verdienst der letzten 13 Wochen.

Wie die Auszahlung berechnet wird, legen Sie in TimePunch in den „Optionen / Internas“ fest.

Urlaubsbuchung in der Zeiterfassung TimePunch

Den Urlaub bucht man dann in TimePunch über das Markieren der Tage im Management-Modul und dann mit Rechtsklick einen „Mehrtätigen Eintrag erstellen“.

Nach der Auswahl des Urlaubs und dem Speichern, werden die Urlaubstage im Management Modul angezeigt.

Lohnabrechnung in der Zeiterfassung TimePunch

Um zu erkennen, wie viel Lohn die Arbeitskraft erhält, existieren in TimePunch eigene Lohnberichte. Diese sind unter den Berichten in der Kategorie „Lohnberichte“ zu finden. TimePunch berechnet hier ebenfalls den 13 Wochenschnitt für die Lohnfortzahlung von Urlaub, Krankheit und an Feiertagen.

Als Beispiel hier die Lohnabrechnung Tagesbericht:

Wichtig ist, dass TimePunch keine Lohn-/Gehaltsabrechnung im klassischen Sinn erzeugt. Dazu werden mehr Daten, wie z.B. Steuerklasse und ähnliches benötigt, die TimePunch als Zeiterfassungs-System nicht zur Verfügung stehen.

Vielmehr dient TimePunch als Vorverarbeitung für Lohn -und Gehaltsprogramme wie DATEV, Lexware oder SBS Lohn Plus und GFP Impuls. Für diese Systeme existiert ein Datei-Export, der die Daten direkt im Dateiformat des jeweiligen Systems ausgibt.

Alternativ können die Lohndaten auch im generischen “Lohndaten, Export” Bericht ausgegeben werden.

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Echtminuten vs Industrieminuten

Wer im Büro arbeitet und die Lohnabrechnungen der Mitarbeiter vom Steuerberater erhält, dem ist sicher schon aufgefallen, dass dort manchmal Stunden angegeben werden, die normalerweise gar nicht existieren.

Dort stehen dann beispielsweise 172,85 Std Arbeitszeit. Aber wo gibt es bitte schön denn 85 Minuten?

Unser Zahlensystem, die 10er Potenz

Wenn wir Zahlen addieren, dann rechnen wir seit jeher, so wie wir es in der Schule gelernt haben, mit der 10er Potenz. Das ist schön praktisch. Schließlich kennt das jeder und so ist es auch ganz einfach 50 und 30 zu addieren. Das Ergebnis 80 erkennt man schon beim ersten Hinsehen.

Wie sieht es aber aus, wenn wir 50 Minuten und 30 Minuten addieren? Genau, das sind dann nämlich 1Stunde und 20 Minuten. Warum? Weil eine Stunde nur 60 Minuten hat! Hier wird das Rechnen dann schon komplizierter. Ein Übertrag bei 60 rechnet sich eben nicht so leicht, wie ein Übertrag bei 100.

Wir tricksen die Zeit aus

Auch unsere besten Helfer, die PCs rechnen intern mit der 10er Potenz. Auch für sie wird es daher umständlich, wenn mit Echtminuten gerechnet werden soll. Einfacher wird es aber, wenn die Echtminuten, also 60 Minuten pro Stunde, mit einem Dreisatz in Industrieminuten umgerechnet werden.

Formel: Industrieminuten = Echtminuten:60*100

Das mag für den Menschen kompliziert sein, für den PC macht es die ganze Sache aber erheblich einfacher.

50 Echtminuten = 50/60*100 = 83 Industrieminuten (gerundet)
30 Echtminuten = 30/60*100 = 50 Industrieminuten

Wird das ganze addiert, erhält man 83 + 50 = 133 Industrieminuten oder 1,33 Industriestunden.

Stellt man die Formel um, dann erhält man wieder die Echtminuten

Formel: Echtminuten = Industrieminuten:100*60

In unserem Fall: 133 Industrieminuten = 133/100*60 = 80 Echtminuten (gerundet) oder 1 Std. 20 Min.

Somit überlistet der PC den lästigen Übertrag bei 60 Minuten zu einer Stunde. Mission accomplished.

Aber warum auf der Lohnabrechnung?

Klar, ein PC kann mit Industrieminuten besser und schneller rechnen, aber warum stehen dann auch Industrieminuten auf der Lohnabrechnung? Auch hier ist die Erklärung sehr simpel und hängt wiederum nur mit unserem Zahlensystem zusammen.

Die Lohnempfänger sollen schließlich auch kontrollieren können, wie der Arbeitslohn in Summe zustande kommt. Eine einfache manuelle Multiplikation zur Kontrolle ist hier aber auch nur mit Industrieminuten möglich.

Oder hätten sie gewusst, dass 172 Std. 51 Minuten * 20€ Std. Lohn gleich 3.457 € sind?

Bei 172,85 Std * 20,00 € Std. Lohn lässt sich das mit jedem Taschenrechner prüfen.

Wie unterscheidet man Echtminuten und Industrieminuten?

Eine Frage bleibt natürlich. Wie kann man erkennen, ob auf einem Stundennachweis oder der Lohnabrechnung mit Echtminuten oder Industrieminuten gearbeitet wird?

Hier kommt es auf das Trennzeichen an. Echtminuten haben als Trennzeichen zwischen Stunde und Minute immer den Doppelpunkt, also z.B. 4:25 Std. Industrieminuten hingegen haben als Trennzeichen dagegen immer das Komma, also z.B. 4,25 Std.

Noch einfacher geht’s mit unserer Umrechnungstabelle

Damit man aber auch hier nicht immer mit dem Taschenrechner nachrechnen muss, haben wir uns etwas einfallen lassen. Mit unserer Umrechnungstabelle könnt Ihr im Handumdrehen Echtminuten nach Industrieminuten umrechnen, und selbstverständlich auch umgekehrt.

So gerüstet wird es für Sie in Zukunft einfach werden, mit Echtminuten und Industrieminuten zu arbeiten!

Wussten Sie bereits? In modernen Zeiterfassungs-Systemen wie TimePunch, lässt sich zwischen der Anzeige in Echtminuten und Industrieminuten ganz einfach umschalten.
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Erste Vorschau auf TimePunch 5.0

Heute veröffentlichen wir die erste Vorschau auf das nächste große Release von TimePunch 5.0.

Es zeigt schon jetzt die ersten Highlights der kommenden Version und die Grundprinzipien nach denen das neue UI aufgebaut ist.

Ein Fenster, keine Popups

TimePunch wird moderner und klarer in der Struktur. Der neue Stil kommt daher ohne unnötige Popups – also Fenster, die sich über andere Fenster legen – aus. Notwendige Eingabemasken, werden in dem eigentlichen Programmfenster als Overlay geöffnet.

Klares und modernes Design

TimePunch setzt mit der neuen Oberfläche auf minimalistisches Design, das den Inhalt in den Vordergrund stellt. Es orientiert sich dabei am Stil von Windows 10 und dem Modern UI.

Inhalte bauen aufeinander auf

Neue Inhalte bauen in TimePunch aufeinander auf. Das heißt der Benutzer navigiert immer tiefer in die Struktur und verliert dabei nie den Überblick. Die Navigation erfolgt von der Übersicht zum Detail und von links nach rechts. Wir nennen das Stacked-UI.

Kontextbezogene Menüs

Unsere Zeiterfassung erschlägt den Benutzer dabei nicht mit großen unübersichtlichen Menüs. Unser Motto hier lautet: Weniger ist mehr.

Daher werden jeweils kontextbezogene Menüs eingeblendet. Dem Benutzer werden also nur die Menüpunkte angezeigt, die zum jeweiligen Inhalt passen.

Individualisierung

Nichts ist unbefriedigender, als nicht die Daten zu sehen, die man wirklich zur Arbeit benötigt. In TimePunch 5.0 können daher alle Tabellen individualisiert und angepasst werden. Selbst benutzerdefinierte Felder können so in der Tabelle angezeigt und ausgewertet werden.

Ausblick

Wir arbeiten aktuell hart an der Umsetzung all unserer Ideen für TimePunch 5.0 – Ihrer Zeiterfassung. Da das komplette UI neu gebaut und ausgearbeitet wird, sind wir vermutlich noch etwas mit der Umsetzung beschäftigt.

Bitte schreibt uns in den Kommentaren was ihr vom neuen Design haltet. Wir sind gespannt!

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Smarte Urlaubsplanung in 2022

Das neue Jahr hat gerade angefangen, und schon stellt sich die Frage, wie kann man den verfügbaren Urlaub, sinnvoll auf das neue Jahr aufteilen.

Erholungsurlaub

Was den Urlaub angeht, hat natürlich jeder eigene Präferenzen. Der eine mag es eher warm und bevorzugt die südlichen Gefilde, der andere sucht die Kälte und den Schnee, um beim Skifahren den Kopf freizubekommen.

Brückentage

Abseits dieser großen Urlaubsplanung gibt es aber auch immer ein paar Nebenschauplätze, um die sich alle Mitarbeitenden gleichermaßen streiten – die Brückentage.

Laut Wikipedia bezeichnet ein Brückentage einen Arbeitstag, der zwischen einem Feiertag und einem zumeist ohnehin arbeitsfreien Tag wie Samstag oder Sonntag liegt. Diese Brückentage sind leider rar, aber auch nicht die einzigen Tage, auf die es sich zu achten lohnt.

Verlängerte Wochenenden

Über das geschickte Kombinieren von Feiertagen vor einem Samstag oder nach einem Wochenende, lassen sich ebenso gute Ergebnisse erzielen und mit einem einzigen Urlaubstag 4 freie Tage für ein verlängertes Wochenende herausholen.

1 Tag Urlaub – 4 Tage frei

Der Anspruch dabei ist, sie nehmen ein Tag Urlaub und erhalten dafür vier freie Tage zur Erholung. Wie und wo sie das je nach Bundesland am besten angehen, zeigt die folgende Übersicht.

So ausgerüstet kann man mit 7 Urlaubstagen in Bayern z.B. maximale 28 Tage Freizeit herausholen – mehr als mancher Angestellte insgesamt an Urlaub zur Verfügung hat.

Bundesweite Urlaubshighlights:

Diese Tage kann jeder ausnutzen.

  • Urlaub am Freitag 27.05. und 4 Tage frei über Christi Himmelfahrt vom 26.05. bis 29.05.
  • Urlaub am Freitag 03.06. und 4 Tage frei vom 03.06. bis 06.06. Pfingstmontag
  • Urlaub am Freitag 30.09. und 4 Tage frei vom 30.09. bis 03.10. Tag der deutschen Einheit

Unsere Tipps für Euer Bundesland:

Baden-Württemberg:

  • Urlaub am Freitag 07.01. und 4 Tage frei über Heilige drei Könige vom 06.01. bis 09.01.
  • Urlaub am Freitag 17.06. und 4 Tage frei über Fronleichnam vom 16.06. bis 19.06.
  • Urlaub am Montag 30.10. und 4 Tage frei vom 29.10. bis 01.11. Allerheiligen

Bayern:

  • Urlaub am Freitag 07.01. und 4 Tage frei über Heilige drei Könige vom 06.01. bis 09.01.
  • Urlaub am Freitag 17.06. und 4 Tage frei über Fronleichnam vom 16.06. bis 19.06.
  • Urlaub am Freitag 12.08. und 4 Tage frei vom 12.08. bis 15.08. Mariä Himmelfahrt
  • Urlaub am Montag 30.10. und 4 Tage frei vom 29.10. bis 01.11. Allerheiligen

Berlin:

  • Urlaub am Montag 07.03. und 4 Tage frei vom 05.03. bis 08.03. Internationaler Frauentag

Brandenburg:

  • Urlaub am Freitag 28.10. und 4 Tage frei vom 28.10. bis 31.10. Reformationstag

Bremen:

  • Urlaub am Freitag 28.10. und 4 Tage frei vom 28.10. bis 31.10. Reformationstag

Hamburg:

  • Hier gibt es leider keinen Blumentopf zu gewinnen

Hessen:

  • Urlaub am Freitag 17.06. und 4 Tage frei über Fronleichnam vom 16.06. bis 19.06.

Mecklenburg-Vorpommern:

  • Urlaub am Freitag 28.10. und 4 Tage frei vom 28.10. bis 31.10. Reformationstag

Niedersachsen:

  • Urlaub am Freitag 28.10. und 4 Tage frei vom 28.10. bis 31.10. Reformationstag

Nordrhein-Westfalen:

  • Urlaub am Freitag 17.06. und 4 Tage frei über Fronleichnam vom 16.06. bis 19.06.
  • Urlaub am Montag 30.10. und 4 Tage frei vom 29.10. bis 01.11. Allerheiligen

Rheinland-Pfalz:

  • Urlaub am Freitag 17.06. und 4 Tage frei über Fronleichnam vom 16.06. bis 19.06.
  • Urlaub am Montag 30.10. und 4 Tage frei vom 29.10. bis 01.11. Allerheiligen

Saarland:

  • Urlaub am Freitag 17.06. und 4 Tage frei über Fronleichnam vom 16.06. bis 19.06.
  • Urlaub am Freitag 12.08. und 4 Tage frei vom 12.08. bis 15.08. Mariä Himmelfahrt
  • Urlaub am Montag 30.10. und 4 Tage frei vom 29.10. bis 01.11. Allerheiligen

Sachsen:

  • Urlaub am Freitag 28.10. und 4 Tage frei vom 28.10. bis 31.10. Reformationstag

Sachsen-Anhalt:

  • Urlaub am Freitag 07.01. und 4 Tage frei über Heilige drei Könige vom 06.01. bis 09.01.
  • Urlaub am Freitag 28.10. und 4 Tage frei vom 28.10. bis 31.10. Reformationstag

Schleswig-Holstein:

  • Hier gibt es leider keinen Blumentopf zu gewinnen

Thüringen:

  • Urlaub am Freitag 28.10. und 4 Tage frei vom 28.10. bis 31.10. Reformationstag

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Mitarbeiterstatus: Gekündigt

Der Status „Gekündigt“ ist eine Vorstufe zum Löschen der mitarbeitenden Person. Im Gegensatz zum Status „Gelöscht“ können die Zeiten der Arbeitskraft weiterhin ausgewertet werden.

Um dies zu demonstrieren, öffne ich die Mitarbeiterübersicht über das Menü „Stammdaten / Mitarbeiterprofile“ und wähle das Profil von „Georg Hartmann“ aus.

Jetzt muss die Schaltfläche „Kündigen“ gewählt werden.

Die Arbeitskraft soll zum 31.12.2021 gekündigt werden. Da das Datum in der Vergangenheit liegt, wird Herr Hartmann direkt im Anschluss nach dem Bestätigen des Dialogs mit OK in den Status „gekündigt“ versetzt.

Zu sehen ist, dass die Arbeitskraft jetzt durchgestrichen erscheint. Wird das Arbeitszeitmodell geöffnet, ist zu sehen, dass ab dem 01.01.2022 ein neues Arbeitszeitmodell mit 0 Stunden Sollzeit angelegt wurde. Außerdem wurden alle Lizenzen der mitarbeitenden Person automatisch entfernt.

Trotzdem bleibt die Team-Zuordnung bestehen und die Zeiten der Arbeitskraft sind weiterhin noch auswertbar. Somit können letzte Gehaltsabrechnungen gedruckt und Kernzeitverletzungen zum Beispiel auch nach der Kündigung ausgewertet werden.

In dem Status „gekündigt“ hat die gekündigte Person keinen Zugriff mehr auf das Zeiterfassungs-System.

Erst nach dem „Löschen“ des Mitarbeiters ist der Mitarbeiter auch nicht mehr in der Übersicht enthalten.

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Zeitgesteuertes kündigen

In TimePunch 4.6 wurde das zeitgesteuerte kündigen und wieder einstellen von Arbeitskräften implementiert.

Zeitgesteuert meint, dass eine mitarbeitende Person bereits im Voraus zu einem bestimmten Datum gekündigt oder auch wieder eingestellt werden kann.

Im vorherigen Video hatten wir Herrn Hartmann zum 31.12.2021 gekündigt. Dies war scheinbar ein Fehler, denn Herr Hartmann soll Anfang April wieder eingestellt werden.

Um dies zu demonstrieren, öffne ich den Dialog „Stammdaten / Mitarbeiterprofile“ und wähle den gekündigten Mitarbeiter Herr Hartmann aus.

Über die Schaltfläche „Wieder einstellen“ kann das neue Wiedereinstellungsdatum ausgewählt werden. Dies soll der 01. April sein. Nach dem Bestätigen mit OK ist zu sehen, dass sich am aktuellen Status „Gekündigt“ erst einmal nichts geändert hat.

Beim Öffnen des Mitarbeiterprofils ist jedoch zu erkennen, dass das in den Details das neue Eintrittsdatum auf dem 01.04. steht. Sobald der 01.04. erreicht ist, führt TimePunch automatisch die Wieder-Einstellung der mitarbeitenden Person durch.

Die wieder eingestellte Arbeitskraft erhält nach der Wieder-Einstellung die Berechtigung „Mitarbeiter“. Außerdem werden verfügbare Lizenzen direkt zugeordnet, damit diese direkt wieder am System die Arbeitszeit buchen kann.

Selbstverständlich funktioniert die Zeitsteuerung ebenso gut bei einer Kündigung.

In den Optionen von TimePunch, die über das Menü „Extras / Optionen / Automatisierte Mails“ zu erreichen sind, kann eingestellt werden, ob eine Zusammenfassung an die vorgesetzte Führungskraft oder eine anderweitige E-Mail-Adresse gesendet werden soll.

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Fehler nach dem Update KB4576949 für Windows 10 und Windows Server 2019

Problem in TimePunch

After installing the Windows Update, several customers noticed that they could no longer edit or create time data in TimePunch.

According to internal research, this is due to the patch KB4576949 which was released by Microsoft on September 16, 2020.

link: https://support.microsoft.com/en-us/help/4576949/kb4576949-cumulative-update-for-net-framework

TimePunch 4.x

For all TimePunch 4.x customers, we recommend updating to TimePunch 4.1 as the necessary changes have already been made there.

Update to TimePunch 4.1: https://dev.timepunch.de/2020/10/04/timepunch-v4-1/

TimePunch 3.x

For the version TimePunch 3.x we have therefore provided a patch to make TimePunch work correctly with the Windows Update:

server version:https://www.timepunch.de/download/server390/TpAppServer_3.9.701.0.exe
Standalone:https://www.timepunch.de/download/TimePunch_3.9.705.0.exe

TimePunch 2.x

For all customers still using version TimePunch 2.x, we recommend upgrading to TimePunch 4.x or uninstalling the patch provided by Microsoft.

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