Vertrauensarbeitszeit und Zeiterfassung – wie geht das zusammen?

Aktuell hört man viel von Vertrauensarbeitzeit. Mit dem Schlagwort assoziiert jedoch jeder etwas anderes. Alle aber verbindet die Vorstellung, dass damit eine Zeiterfassung überflüssig wird. Aber ist das wirklich so?

Wikipedia definiert Vertrauensarbeitszeit so:

Vertrauensarbeitszeit (auch Vertrauensgleitzeit, Vertrauensarbeit oder Vertrauenszeit genannt) ist ein Modell der Arbeitsorganisation, bei dem die Erledigung vereinbarter Aufgaben im Vordergrund steht, nicht die zeitliche Präsenz des Arbeitnehmers.

– Quelle Wikipedia

So gesehen wäre eine Zeiterfassung überflüssig. Trotzdem gibt es gute Gründe auch bei einer Vertrauensarbeitszeit die Arbeitszeit zu erfassen. Z.B. zum Verwalten von Urlaubs und Krankheitstagen. Dabei kann die Zeiterfassung dazu genutzt werden, um Urlaub und Krankheitstage transparent darzustellen und zu verwalten. Das schafft eine Atmosphäre des Vertrauens und der Gleichbehandlung, auch gegenüber Angestellten, die das Privileg der Vertrauensarbeitszeit nicht genießen. Dadurch wird jedem Angestellten bewusst, dass Vertrauensarbeitszeit nicht unbegrenzten Urlaub bedeutet.

Aber auch wenn es um die Themen Stress, Burn-Out oder der Work-Life Balance geht ist eine Zeiterfassung nützlich. Durch die Aufzeichnung der realen Arbeitszeit, kann recht schnell festgestellt werden, ob eine andauernde Überanspruchung besteht. Diese kann Stress und über längere Zeit auch einen Burn-Out verursachen. Frühzeitig erkannt, kann das Unternehmen vorsorgen und durch eine Entlastung des Mitarbeiters gegensteuern.

Die beiden wichtigsten Vorteile noch einmal zusammengefasst.

  • Die Verwaltung von Urlaub und Krankheitstagen schafft eine Vertrauensbasis für alle Mitarbeiter.
  • Durch die Erfassung der Arbeitszeit, kann eine Überarbeitung schneller erkannt und Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

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